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capella cantabilis: Klangreise

8. Juni, 19:00

capella cantabilis

Juliana Scheid, Paul Simion Lambert, Klavier

Leitung: Ute Debus

Im vergangenen Jahr konnte das Vokalensemble der Kantorei Siegen, die capella cantabilis, auf ihr 25-jähriges Bestehen zurückblicken. Sozusagen im Nachklang zum Jubiläum laden wir Sie ein, sich mit dem Chor auf eine musikalische Reise zu begeben. Das Beste aus einem Vierteljahrhundert reger Chortätigkeit in einem einzigen Konzert zu präsentieren, ist wohl ein unmögliches Vorhaben. Vielmehr geht es darum, ausgesuchte Lieblingsstücke des Chores zu Gehör zu bringen, welche die Sängerinnen und Sänger über die Jahre hinweg begleitet haben und ihnen in guter Erinnerung geblieben sind.

Eintritt:

PK1 20 €

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Details

Datum:
8. Juni
Zeit:
19:00
Eintritt:
20 €
Veranstaltungskategorie:

Veranstaltungsort

Gebrüder-Busch-Theater im kmd
Bernhard-Weiss-Platz 6-8
57271 Hilchenbach,
Google Karte anzeigen

Veranstalter

Gebrüder Busch Kreis
Telefon
02733/53350
E-Mail
info@gbk-kultur.de
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Hilchenbach:

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  • TUI-Reisecenter, Marburger Straße 32, 57223 Kreuztal, 02732/26039
  • Buchhandlung MankelMuth GmbH, Marburger Str. 38, 57223 Kreuztal, 02732/554541

Siegen:

  • Konzertkasse Siegen (Siegener Zeitung), Obergraben 39, 57072 Siegen, 0271/5940-350
  • EuroTicketStore/EuroFanStore (Siegerlandzentrum), Hauptmarkt 4b,57076 Siegen, 0271/7700261
  • Buchhandlung Mankelmuth/Blaue Blume GbR, Hauptmarkt 16-18, 57076 Siegen, 0271/4852741

Bad Berleburg:

  • Tourist-Information Bad Berleburg, Marktplatz 1a, 57319 Bad Berleburg, 02751/9363-542

Netphen:

  • Kulturforum Netphen e. V., Lahnstraße 47, 57250 Netphen, 02738-603111

…sowie deutschlandweit bei allen VVK-Stellen mit ProTicket-Verkauf.

Magdalene Busch, Balletttänzerin

09. Januar in Siegburg – 1922

Über das Leben von Magdalene Busch ist nur bekannt, dass sie eine Ausbildung zur Balletttänzerin absolvierte und 1922 jung verstarb.

Elisabeth Busch, Schauspielerin

06. Oktober in Siegen – 22. September 1965

Elisabeth Busch besuchte zunächst die Kunstgewerbeschule in Düsseldorf und erhielt anschließend Schauspielunterricht in den Deutschen Werkstätten in Köln. Mit ihrem Bruder Willi arbeitete sie ab 1917 am Deutschen Theater in Brüssel. 1920 spielte sie in einem Stummfilm mit.

Heinrich Busch, Pianist

28. Juni 1900 in Siegen – 13. Februar 1929 in Duisburg

Heinrichs musikalische Studien führten ihn nach Köln, Leipzig, Berlin und
Stuttgart. Neben seinen herausragenden Fähigkeiten als Pianist zeigte sich auch schon bald sein Talent als Komponist, vor allem von Liedern und Kammermusik.

Eine seinen Brüdern vergleichbare Karriere wurde durch seinen frühen Tod am 13. Februar 1929 in Duisburg verhindert.

Hermann Busch, Cellist

24. Juni 1897 in Siegen – 03. Juni 1975 in Bryn Mawr

Ab seinem neunten Lebensjahr bekam Hermann Busch Cello-Unterricht, zunächst bei seinem Vater. Wie seine Brüder Fritz und Adolf studierte er das Instrument zunächst am Kölner Konservatorium, bevor er 1912 mit Adolf nach Wien ging und seine Studien an der Musikakademie fortsetzte.

Den Ersten Weltkrieg überstand er als Soldat im Brüsseler Sinfonieorchester. 1919 wurde er Solocellist im Orchester der Stadt Bochum, vier Jahre später wechselte er in derselben Position ins Wiener Symphonieorchester. Ab 1927 unterrichtete er an der Folkwangschule
in Essen und konzertierte daneben oft mit seinen Brüdern Fritz und Adolf, wurde Mitglied des Busch-Serkin-Trios sowie ab 1930 im Busch-Quartett.

Wie seine Brüder sagte auch Hermann Busch ab 1933 alle Konzerte in Deutschland ab und folgte Adolf ins Exil zunächst nach Basel, 1939 dann in die USA. Hier gründete er 1950 die Marlboro School of Music mit und wurde 1954 als Professor an die Universität von Miami berufen, wo er auch seinen Ruhestand verbrachte.

Sein letztes Konzert gab Hermann Busch am 5. Juli 1966 in Dahlbruch, zum Gedenken an den 75. Geburtstag seines Bruders Adolf. Er verstirbt am 3. Juni 1975 in Bryn Mawr.

Willi Busch, Schauspieler

23. April 1893 in Siegen – 10. Mai 1951 in Köln

Nach seiner Schulzeit machte Willi Busch zunächst eine Lehre als Buchhändler in Köln, besuchte hier auch die Schauspielschule und erhielt 1912 sein erstes Engagement am dortigen Deutschen Theater. 1914 wurde er an das Deutsche Künstlertheater in Berlin berufen, arbeitete stattdessen dann aber während des Ersten Weltkrieges als Soldat im Fronttheater in Brüssel.

Von 1919 bis 1947 war er führendes Ensemblemitglied des Stadttheaters Bochum und leitete außerdem seit 1939 die neu gegründete Westfälische Schauspielschule in Bochum. Während der Zeit des Nationalsozialismus blieb Willi Busch zwar in Deutschland, machte aber aus seiner ablehnenden Haltung keinen Hehl.

1945 trägt er maßgeblich zum schnellen Wiederaufbau des Bochumer Theaters bei, bevor er 1947 noch einmal nach Köln, diesmal an die Städtischen Bühnen, zurückkehrte. Hier verstirbt er 1951 während einer Probe.

Adolf Busch, Violinist und Komponist

08. August 1891 in Siegen – 09. Juni 1952 in Guilford

Bereits als 11-Jähriger studierte Adolf Busch am Kölner Konservatorium Violine und Komposition. 1912 wurde er Konzertmeister in Wien, 1918 erhielt er eine Musikprofessur an der Musikhochschule in Berlin. 1920 lernte er in Wien den jüdischen Pianisten Rudolf Serkin kennen, mit dem er vielfach gemeinsam auftrat und der später sein Schwiegersohn werden sollte. 1927 zog Adolf Busch nach Basel, wo er ab 1928 der Lehrer des jungen Yehudi Menuhin wurde.

Mit großer Vehemenz wehrte er sich gegen jegliche Beeinflussung und Vereinnahmung durch die Nationalsozialisten und konzertierte seit 1933 nicht mehr in Deutschland. 1939 erfolgte die Auswanderung nach Amerika. Auch nach 1945 setzte er seine rege Konzerttätigkeit, u. a. mit dem 1946 wieder gegründeten Busch-Quartett, weltweit fort. 1949 kehrte er erstmals nach Deutschland zurück und gründete dann 1950 in den USA die Marlboro School of Music mit. Am 9. Juni 1952 verstirbt er in Guilford, Vermont.

Adolf Busch gilt als einer der bedeutendsten Geiger der ersten Hälfte des 20. Jahrhundert und auch sein kompositorisches Schaffen ist beachtlich: Etliche seiner 70 Chormotetten, Lieder, Orchester-, Klavier-, Orgel- und Kammermusikstücke spätromantischer Prägung werden bis heute aufgeführt.

Regelungen für Ermäßigungen

  • Mitglied:
    Mitglieder im gbk bekommen 3 Euro Rabatt auf jedes Ticket. 

  • Ehrenamtskarte:
    Inhaberinnen und Inhaber der Ehrenamtskarte erhalten in der Saison bei zwei Veranstaltungen des GBK freien Eintritt.

  • Schülerinnen/ Schüler und Studierende:
    Ermäßigungen für Schülerinnen und Schüler/ Studierende sind in der Geschäftsstelle zu erfragen.

  • Behinderung:
    Besucher/Besucherinnen mit einer Behinderung ab 50% erhalten 50% Ermäßigung auf das Ticket. 

  • Begleitpersonen:
    Begleitpersonen von Besucherinnen und Besuchern mit Behinderung, die Veranstaltungen nur mit einer Begleitperson besuchen können, erhalten freien Eintritt. Voraussetzung hierfür ist der Nachweis des B im Behindertenausweis der zu begleitenden Person.

Fritz Busch, Dirigent

13. März 1890 in Siegen – 14. September 1951 in London

Nach seinem Studium in Köln trat Fritz Busch mit nur 19 Jahren seine erste Stelle als Kapellmeister in Riga an. Es folgten Engagements in Bad Pyrmont, Gotha, Aachen und Stuttgart. Von 1922 bis 1933 bekleidete er die Position des Chefdirigenten und Operndirektors an der Semperoper in Dresden, der er zu neuem Glanz und Renommee verhalf. In dieser Zeit erwarb er sich auch international einen exzellenten Ruf. Sein besonderer Einsatz galt immer wieder auch der modernen, avantgardistischen Musik seiner Zeit.

Bereits ab 1930 kam es zu Auseinandersetzungen mit den Nationalsozialisten, weil er sich weigerte, jüdische Musiker zu entlassen und die Werke jüdischer Komponisten weiterhin aufführte. Diese mündeten im März 1933 in einem Eklat: Fritz Busch wird von SA-Männern bei einer Opernaufführung vom Podium gebrüllt und emigriert wenig später freiwillig nach Argentinien. 1939 gründete er in England die Glyndebourne-Opernfestspiele, bevor er 1940 erneut nach Südamerika floh. Einen weiteren Höhepunkt erreichte seine Karriere mit dem Engagement als Künstlerischer Leiter der Metropolitan Opera in New York von 1945 bis 1950.

1951 kehrte Fritz Busch erstmals nach dem Krieg wieder nach Deutschland zurück und verstirbt dann am 14. September in London.