© Beba Lindhorst

VVK-Start: 10. April ab 12:00 Uhr

Ein Spot, ein Mikrofon und ein Mann im Bademantel – mehr braucht es nicht für einen grandiosen Abend. Olli Dittrich gibt den „Dittsche“. Basierend auf der WDR-Serie „Dittsche – Das wirklich wahre Leben“, die von 2004 bis 2021 ausgestrahlt wurde.

Bei seiner ersten großen und restlos ausverkauften Solo-Tournee 2019 riss die zigfach ausgezeichnete TV-Kultfigur Dittsche in seinen Live-Shows nicht nur regelmäßig das Publikum von den Sitzen, sondern wurde hierfür auch umgehend mit dem „LEA – Live Entertainment Award“ prämiert. Kein Wunder, dass auch die nachfolgenden Tourneen zum Riesenerfolg gerieten – höchste Zeit für eine Fortsetzung!

In der Kultserie „Dittsche – Das wirklich wahre Leben“ spielte sich Olli Dittrich als sympathischer Verlierer vom Tresen der Eppendorfer Grillstation in die Herzen der Nation. Im TV stets dabei: Imbiss-Wirt Ingo („mein Ingo-Mann“), gespielt von Jon Flemming Olsen als erdendes Element, sowie Schildkröte („Halt die Klappe – ich hab‘ Feierabend!“), dessen Rolle nach seinem Tod sein Sohn Jens Lindschau alias „Krötensohn Jens“ übernommen hat – dazu herrlich krude Tresen-Philosophien über das aktuelle Weltgeschehen, die Tücken des Alltags und natürlich immer wieder die kleinen, herrlich abstrusen Geschichten mit dem Nachbars-Ehepaar Kargers. Dazu versteht es Olli Dittrich als Dittsche meisterhaft, mit stets neuen „Weltideen“ und Lösungsansätzen für kleine und große Probleme Bilder im Kopf seines Publikums entstehen zu lassen. Er hat sich mit dieser Figur als einer der scharfsinnigsten Comedians und Gesellschaftsbeobachter des Landes etabliert.
In der aktuellen Zeit wird Dittsches Tresen-Philosophie mehr gebraucht denn je. Mit viel Liebe zum Detail nimmt er in seinem Soloprogramm die täglichen Herausforderungen des Alltags aufs Korn, um sein Publikum für einen Abend aus genau diesem herauszuholen.
In Kooperation mit dem kreuztalkultur.

Veranstaltungsdatum

Freitag 12.02.2027 | 20:00 Uhr

 

Veranstaltungsort

Otto-Flick-Halle

 

Preis

VVK: 47,20 | 45 | 42,80 €
SchülerInnen & Studierende: 45,20 | 43 | 40,80 €
AK: 52 | 50 | 48 €

 

 

Tickets können Sie hier erwerben. 

Magdalene Busch, Balletttänzerin

09. Januar in Siegburg – 1922

Über das Leben von Magdalene Busch ist nur bekannt, dass sie eine Ausbildung zur Balletttänzerin absolvierte und 1922 jung verstarb.

Elisabeth Busch, Schauspielerin

06. Oktober in Siegen – 22. September 1965

Elisabeth Busch besuchte zunächst die Kunstgewerbeschule in Düsseldorf und erhielt anschließend Schauspielunterricht in den Deutschen Werkstätten in Köln. Mit ihrem Bruder Willi arbeitete sie ab 1917 am Deutschen Theater in Brüssel. 1920 spielte sie in einem Stummfilm mit.

Heinrich Busch, Pianist

28. Juni 1900 in Siegen – 13. Februar 1929 in Duisburg

Heinrichs musikalische Studien führten ihn nach Köln, Leipzig, Berlin und
Stuttgart. Neben seinen herausragenden Fähigkeiten als Pianist zeigte sich auch schon bald sein Talent als Komponist, vor allem von Liedern und Kammermusik.

Eine seinen Brüdern vergleichbare Karriere wurde durch seinen frühen Tod am 13. Februar 1929 in Duisburg verhindert.

Hermann Busch, Cellist

24. Juni 1897 in Siegen – 03. Juni 1975 in Bryn Mawr

Ab seinem neunten Lebensjahr bekam Hermann Busch Cello-Unterricht, zunächst bei seinem Vater. Wie seine Brüder Fritz und Adolf studierte er das Instrument zunächst am Kölner Konservatorium, bevor er 1912 mit Adolf nach Wien ging und seine Studien an der Musikakademie fortsetzte.

Den Ersten Weltkrieg überstand er als Soldat im Brüsseler Sinfonieorchester. 1919 wurde er Solocellist im Orchester der Stadt Bochum, vier Jahre später wechselte er in derselben Position ins Wiener Symphonieorchester. Ab 1927 unterrichtete er an der Folkwangschule
in Essen und konzertierte daneben oft mit seinen Brüdern Fritz und Adolf, wurde Mitglied des Busch-Serkin-Trios sowie ab 1930 im Busch-Quartett.

Wie seine Brüder sagte auch Hermann Busch ab 1933 alle Konzerte in Deutschland ab und folgte Adolf ins Exil zunächst nach Basel, 1939 dann in die USA. Hier gründete er 1950 die Marlboro School of Music mit und wurde 1954 als Professor an die Universität von Miami berufen, wo er auch seinen Ruhestand verbrachte.

Sein letztes Konzert gab Hermann Busch am 5. Juli 1966 in Dahlbruch, zum Gedenken an den 75. Geburtstag seines Bruders Adolf. Er verstirbt am 3. Juni 1975 in Bryn Mawr.

Willi Busch, Schauspieler

23. April 1893 in Siegen – 10. Mai 1951 in Köln

Nach seiner Schulzeit machte Willi Busch zunächst eine Lehre als Buchhändler in Köln, besuchte hier auch die Schauspielschule und erhielt 1912 sein erstes Engagement am dortigen Deutschen Theater. 1914 wurde er an das Deutsche Künstlertheater in Berlin berufen, arbeitete stattdessen dann aber während des Ersten Weltkrieges als Soldat im Fronttheater in Brüssel.

Von 1919 bis 1947 war er führendes Ensemblemitglied des Stadttheaters Bochum und leitete außerdem seit 1939 die neu gegründete Westfälische Schauspielschule in Bochum. Während der Zeit des Nationalsozialismus blieb Willi Busch zwar in Deutschland, machte aber aus seiner ablehnenden Haltung keinen Hehl.

1945 trägt er maßgeblich zum schnellen Wiederaufbau des Bochumer Theaters bei, bevor er 1947 noch einmal nach Köln, diesmal an die Städtischen Bühnen, zurückkehrte. Hier verstirbt er 1951 während einer Probe.

Adolf Busch, Violinist und Komponist

08. August 1891 in Siegen – 09. Juni 1952 in Guilford

Bereits als 11-Jähriger studierte Adolf Busch am Kölner Konservatorium Violine und Komposition. 1912 wurde er Konzertmeister in Wien, 1918 erhielt er eine Musikprofessur an der Musikhochschule in Berlin. 1920 lernte er in Wien den jüdischen Pianisten Rudolf Serkin kennen, mit dem er vielfach gemeinsam auftrat und der später sein Schwiegersohn werden sollte. 1927 zog Adolf Busch nach Basel, wo er ab 1928 der Lehrer des jungen Yehudi Menuhin wurde.

Mit großer Vehemenz wehrte er sich gegen jegliche Beeinflussung und Vereinnahmung durch die Nationalsozialisten und konzertierte seit 1933 nicht mehr in Deutschland. 1939 erfolgte die Auswanderung nach Amerika. Auch nach 1945 setzte er seine rege Konzerttätigkeit, u. a. mit dem 1946 wieder gegründeten Busch-Quartett, weltweit fort. 1949 kehrte er erstmals nach Deutschland zurück und gründete dann 1950 in den USA die Marlboro School of Music mit. Am 9. Juni 1952 verstirbt er in Guilford, Vermont.

Adolf Busch gilt als einer der bedeutendsten Geiger der ersten Hälfte des 20. Jahrhundert und auch sein kompositorisches Schaffen ist beachtlich: Etliche seiner 70 Chormotetten, Lieder, Orchester-, Klavier-, Orgel- und Kammermusikstücke spätromantischer Prägung werden bis heute aufgeführt.

Regelungen für Ermäßigungen

  • Mitglied:
    Mitglieder im gbk bekommen 3 Euro Rabatt auf jedes Ticket.
  • Ehrenamtskarte:
    Inhaberinnen und Inhaber der Ehrenamtskarte erhalten in der Saison bei zwei Veranstaltungen des GBK freien Eintritt.
  • Schülerinnen/ Schüler und Studierende:
    Ermäßigungen für Schülerinnen und Schüler/ Studierende sind in der Geschäftsstelle zu erfragen.
  • Behinderung:
    Besucher/Besucherinnen mit einer Behinderung ab 80% GdB erhalten 50% Ermäßigung auf das Ticket.
  • Begleitpersonen:
    Begleitpersonen von Besucherinnen und Besuchern mit Behinderung, die Veranstaltungen nur mit einer Begleitperson besuchen können, erhalten freien Eintritt. Voraussetzung hierfür ist der Nachweis des B im Behindertenausweis der zu begleitenden Person.

Unsere Vorverkaufsstellen

Hilchenbach:

  • Zweigstelle kmd, Bernhard-Weiss-Platz 6, 57271 Hilchenbach, 02733/53350
  • Touristik-Information, Markt 12, 57271 Hilchenbach, 02733/288133
  • bücher buy Eva, Markt 5, 57271 Hilchenbach, 02733/7420

Erndtebrück:

  • Tourist-Information der Gemeinde Erndtebrück, Talstraße 27, 57339 Erndtebrück

Kreuztal:

  • Kulturamt Kreuztal, Siegener Str. 18, 57223 Kreuztal, 02732/51324 oder 51344
  • Buchhandlung MankelMuth GmbH, Marburger Str. 38, 57223 Kreuztal, 02732/554541

Siegen:

  • Buchhandlung Mankelmuth/Blaue Blume GbR, Hauptmarkt 16-18, 57076 Siegen, 0271/4852741
  • Fanshop-Siegen, Alte Poststraße 11, 57072 Siegen-Oberstadt, 0271/38752254

Bad Berleburg:

  • Tourist-Information Bad Berleburg, Marktplatz 1a, 57319 Bad Berleburg, 02751/9363-542

Netphen:

  • Stadt Netphen, Kulturbüro, Amtsstraße 2+6, 57250 Netphen, 02738-603111

…sowie deutschlandweit bei allen VVK-Stellen mit ProTicket-Verkauf.

Fritz Busch, Dirigent

13. März 1890 in Siegen – 14. September 1951 in London

Nach seinem Studium in Köln trat Fritz Busch mit nur 19 Jahren seine erste Stelle als Kapellmeister in Riga an. Es folgten Engagements in Bad Pyrmont, Gotha, Aachen und Stuttgart. Von 1922 bis 1933 bekleidete er die Position des Chefdirigenten und Operndirektors an der Semperoper in Dresden, der er zu neuem Glanz und Renommee verhalf. In dieser Zeit erwarb er sich auch international einen exzellenten Ruf. Sein besonderer Einsatz galt immer wieder auch der modernen, avantgardistischen Musik seiner Zeit.

Bereits ab 1930 kam es zu Auseinandersetzungen mit den Nationalsozialisten, weil er sich weigerte, jüdische Musiker zu entlassen und die Werke jüdischer Komponisten weiterhin aufführte. Diese mündeten im März 1933 in einem Eklat: Fritz Busch wird von SA-Männern bei einer Opernaufführung vom Podium gebrüllt und emigriert wenig später freiwillig nach Argentinien. 1939 gründete er in England die Glyndebourne-Opernfestspiele, bevor er 1940 erneut nach Südamerika floh. Einen weiteren Höhepunkt erreichte seine Karriere mit dem Engagement als Künstlerischer Leiter der Metropolitan Opera in New York von 1945 bis 1950.

1951 kehrte Fritz Busch erstmals nach dem Krieg wieder nach Deutschland zurück und verstirbt dann am 14. September in London.